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Donnerstag - 16. März 2017

Angesichts positiver Marktentwicklung:

Covestro setzt MDI-Produktion in Tarragona fort

Schließung einer Produktionsanlage wird ausgesetzt

Der Werkstoffhersteller Covestro hat beschlossen, seine Produktion für das Hartschaum-Vorprodukt MDI im spanischen Tarragona fortzusetzen. Die ursprünglich geplante Schließung für Ende 2017 wird bis auf Weiteres ausgesetzt. Der wesentliche Grund für die Entscheidung ist die signifikant gestiegene MDI-Nachfrage. Darüber hinaus hat sich Covestro in Tarragona Zugang zu wichtigen Rohstoffen – vor allem Chlor – für die nächsten Jahre über Ende 2017 hinaus sichern können. Entsprechend der derzeitigen Pläne können die Auswirkungen auf die Belegschaft minimiert werden.

„Für den Standort Tarragona und unsere Mitarbeiter ist dies eine gute Nachricht. Durch unsere fortgesetzte Produktion in Tarragona wollen wir das Wachstum unserer Kunden auch weiterhin zuverlässig begleiten“, sagte Andrea Firenze, Managing Director von Covestro S.L. in Spanien.

Die kontinuierliche Optimierung der weltweiten Produktion bleibt weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der Covestro-Strategie. Ziel ist es, im Vergleich mit dem Wettbewerb die effizientesten Anlagen zu betreiben.

„Die Entscheidung ist ein klares Bekenntnis zum MDI-Markt. Wir werden verschiedene Optionen prüfen, um mit zusätzlichem MDI die wachsende Nachfrage zu begleiten“, ergänzte Markus Steilemann, Leiter des Segments Polyurethanes und Vorstandsmitglied für Innovation. In diesem Zusammenhang hält Covestro an der Erweiterung der MDI-Produktion am deutschen Standort Brunsbüttel fest.

MDI ist eine wichtige Komponente zur Herstellung von Polyurethan-Hartschaum. Dieser wird beispielsweise zur effektiven Wärmedämmung von Gebäuden und in der gesamten Kühlkette eingesetzt. Die erzielten Energieeinsparungen führen zur Senkung der CO2-Emissionen.

Covestro in Spanien

Covestro ist in Spanien an zwei Standorten vertreten und beschäftigt derzeit rund 330 Mitarbeiter. Der Covestro-Standort in Barcelona (Zona Franca) ist spezialisiert auf die Herstellung von Rohstoffen für Kunstharze, Lacke, Textilbeschichtigungen, Acrylat-Dispersionen und Polyurethanen. Das Unternehmen kündigte Ende 2016 zudem die Inbetriebnahme einer Produktionslinie für Polyurethan-Dispersionen zur Textilbeschichtung an.

Am Standort Tarragona betreibt der Werkstoffhersteller eine MDI-Anlage, ein Polyurethan-Systemhaus und Infrastruktureinrichtungen, die auch anderen Firmen im Chemiepark zu Verfügung stehen. Außerdem investiert das Unternehmen rund drei Millionen Euro in ein Logistikzentrum für Salzsäure.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2016 rund 15.600 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.