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Dienstag - 26. Juni 2018

Auszeichnung von fünf Start-ups auf Rohstoffgipfel in Berlin

„Resource Innovators 2018“ gekürt

Geschäftsideen für alternative Rohstoffe in der Chemieindustrie / Signal für mehr Kooperation mit Gründern
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Gewinnerin des Resource Innovator Awards 2018 ist Sophia Hamblin Wang, COO des australischen Unternehmens Mineral Carbonation International. Dr. Markus Steilemann, CEO von Covestro, überreicht die Siegerprämie.

Fünf junge Unternehmen aus Australien, den USA, Großbritannien, Lettland und Deutschland sind die „Resource Innovators 2018“ der Chemiebranche. Die Start-ups wurden am 25. Juni auf dem Rohstoffgipfel 2018 in Berlin für Ideen zur Verwendung nachhaltiger Quellen wie Pflanzen und CO2 anstelle von Erdöl geehrt. Der Gipfel unter Schirmherrschaft des Bundesforschungsministeriums rief dazu auf, die Chemie nachhaltiger und klimafreundlicher zu machen. Die Veranstaltung an der Technischen Universität Berlin setzte zugleich ein Signal für mehr Kooperation mit Start-ups in der Chemie. Ziel ist, die Nutzung nicht-fossiler Rohstoffe voranzutreiben.

Die fünf Start-ups traten in einem Ideenwettbewerb gegeneinander an und präsentierten ihre Projekte vor den rund 200 Gästen des Gipfels, der erneut von der Technischen Universität Berlin, der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie sowie dem Werkstoffhersteller Covestro organisiert wurde.

Start-up aus Australien auf Platz eins
Die drei Erstplatzierten erhielten ein von Covestro gestiftetes Preisgeld. Rang eins belegte die australische Firma Mineral Carbonation International und bekam von Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro, einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro. Das junge Unternehmen stellt aus CO2 und Mineralien Baumaterialien und andere Industriegüter her.

Der fünfköpfigen Jury gehörten außerdem DECHEMA-Geschäftsführer Professor Kurt Wagemann sowie Professor Reinhard Schomäcker vom Institut für Chemie an der Technischen Universität Berlin an. Weitere Mitglieder der Jury waren Erika Bellmann, Policy Advisor WWF Deutschland, und Professor Dieter Jahn, Beirat des High-Tech Gründerfonds.

Auf den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz wählte die Jury die Firma PolyLabs aus Lettland. Das Start-up stellt eine wichtige Komponente für Dämmschaum mit erneuerbaren Rohstoffen wie Raps und Altholzöl her. Auf Rang drei (1.000 Euro) kam die in Berlin ansässige Nano-Join. Hier ist die Geschäftsdee, mit neuartigen Sinter-Lösungen elektronische Hochleistungsbauteile leistungsfähiger und effizienter zu machen.

Auf den Plätzen vier und fünf folgten die Firmen Battery Nano Technologies und Mayasil, beide aus den USA. Im Vorfeld hatten sich Dutzende internationale Start-ups zur Teilnahme an dem Ideenwettbewerb beworben. Aus ihnen wählten die Organisatoren die fünf Finalisten aus.

Neben dem Start-up-Wettbewerb standen Vorträge und eine Podiumsdiskussion im Zentrum des Rohstoffgipfels. Die Teilnehmer unterstrichen, es gebe bereits zahlreiche vielversprechende Ansätze, um chemische Produkte weitgehend ohne Erdöl zu produzieren. Deutschland könne und solle seine Vorreiterrolle ausbauen. Dafür müsse die Zusammenarbeit vieler Akteure und ihrer Projekte intensiviert werden.

Über die Technische Universität Berlin:
Die Technische Universität Berlin zählt mit ihren rund 34.500 Studierenden, zirka 120 Studienangeboten und 40 Instituten zu den großen, international renommierten und traditionsreichen technischen Universitäten in Deutschland. Herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne, serviceorientierte Verwaltung kennzeichnen die Universität in Deutschlands Hauptstadt – im Zentrum Europas. Das Leistungsspektrum ihrer sieben Fakultäten steht für eine einzigartige Verbindung von Natur- und Technikwissenschaften mit Planungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften an einer technischen Universität. In der Hauptstadtregion ist die Technische Universität Berlin die einzige Universität, an der man ingenieurwissenschaftliche Fächer studieren kann.

Über die DECHEMA:
Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. führt Fachleute unterschiedlicher Disziplinen, Institutionen und Generationen zusammen, um den wissenschaftlichen Austausch in chemischer Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie zu fördern. Die DECHEMA sucht nach neuen technologischen Trends, bewertet diese und begleitet die Umsetzung von Forschungsergebnissen in technische Anwendungen. Über 5.800 Ingenieure, Naturwissenschaftler, Studierende, Firmen und Institutionen gehören dem gemeinnützigen Verein an. Gemeinsam mit der DECHEMA Ausstellungs-GmbH ist er Veranstalter der ACHEMA. Mehr unter www.dechema.de

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2017 rund 16.200 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.