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Mittwoch - 12. Februar 2020

Covestro: 25 Jahre Gasphasentechnologie

Energiesparen für den Klimaschutz

Zahlreiche Verbesserungen durch engagierte Mitarbeiter
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Die später gebaute HDI 3 Anlage in Leverkusen arbeitet ebenfalls mit der Gasphasentechnologie.

Sich im Team engagiert für Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit einzusetzen – für die Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter der HDI-1-Anlage von Covestro seit 25 Jahren normal. Vor einem Vierteljahrhundert ging die Leverkusener Anlage mit der damals für die HDI-Herstellung neu entwickelten Gasphasentechnologie in Betrieb.

Ein Meilenstein in Richtung Zukunft: Mit der Inbetriebnahme im Jahr 1994 war sie die weltweit erste Anlage, die HDI mit dieser Technologie produziert. Sie löste die bis dato angewandte Flüssigphasentechnologie ab. Inzwischen werden vier weitere HDI-Anlagen von Covestro in China, Leverkusen und den USA mit dieser Technik betrieben. HDI steht für die chemische Verbindung Hexamethylendiisocyanat. Sie dient Covestro als unverzichtbarer Grundstoff für Lacke, Beschichtungen und Klebstoffe.

Wiege steht in Leverkusen

„Unsere heutige Technologieführerschaft in der Gasphasentechnologie für HDI beruht auf dem Verbesserungswillen von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben sich über lange Jahre hinweg mit viel Einsatz und Fachkenntnis für diese Technologie eingesetzt und erfolgreich umgesetzt”, freut sich Dr. Philip Bahke, 1. Betriebsleiter des BIL (Basic Isocyanate Leverkusen) Betriebs – ein Verbund von acht Anlagen, in denen Isocyanate hergestellt werden.

Gasphasentechnologie mit vielfältigen Vorteilen

Die Gasphasentechnologie hat große Vorteile in Sachen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit: Rohstoff- und Energieeinsatz können drastisch gesenkt, der Anlagendruck maßgeblich verringert und die Ausbeuten sowie die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht werden. Der Energieverbrauch sinkt ebenso wie die Herstellungskosten. „Damit leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Effizienz und zum Klimaschutz”, betont Bahke.

Erfolg dank jahrelangem Mitarbeiterengagement

Als Vorreiter diente eine Schwesteranlage, in der die Technik bereits zuvor mit einem anderen Produkt erfolgreich praktiziert wurde. Einer, der schon vor 25 Jahren dabei war, ist Udo Baldau. „Die Umsetzung war alles andere als einfach. Im Team haben wir viel Gehirnschmalz und Geduld eingebracht, um erste erfolgreiche Versuche im Labor zu fahren“, sagt er. Das war 1987. Bis die Anlage 1994 mit einem großen Reaktor und acht Kolonnen gebaut und in Betrieb ging, war Engagement und Köpfchen gefragt. „Wir waren sehr ehrgeizig und hoch motiviert. Und sind bis heute stolz, dass wir als Team den Durchbruch geschafft haben“, ergänzt sein Kollege Martin Klein.

Über die Jahre hinweg verbesserten und modifizierten die Fachleute das Verfahren kontinuierlich im laufenden Betrieb. Sie trugen mit ihrem Know-how maßgeblich zur Stabilität der Anlage bei. Bis heute konnten die Kapazität verdoppelt und die Laufzeiten verlängert werden. Zudem dienten die gewonnenen Kenntnisse als Basis für die vier später gebauten Anlagen in Leverkusen, China und den USA.

Über HDI
Die chemische Verbindung HDI (Hexamethylendiisocyanat) dient Covestro als Grundstoff für Lacke und Beschichtungen. Darüber hinaus wird es in weiteren internen Betrieben von Covestro als Eingangsstoff verwendet. HDI sorgt für Farbgebung und entsprechend gewünschte Fließfähigkeit. Je nach Verarbeitung bestimmt es die Eigenschaften der Endprodukte und ermöglicht auf diese Weise ein breites Anwendungsfeld der Produkte. Nach der Veredelung ist es Bestandteil von fast allen Autolacken, befindet sich in Lacken für Parkettböden oder kommt als Korrosionsschutz auf Brücken zum Einsatz. Für die Geschäftseinheit CAS (Coatings, Adhesives, Specialties, zu deutsch: Beschichtungen, Klebstoffe, Spezialitäten) ist HDI das wichtigste Produkt.

Zitate
• Unsere heutige Technologieführerschaft in der Gasphasentechnologie für HDI beruht auf dem Verbesserungswillen von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben sich über lange Jahre hinweg mit viel Einsatz und Fachkenntnis für diese Technologie eingesetzt und erfolgreich umgesetzt.”
Dr. Philip Bahke, 1. Betriebsleiter BIL-Betrieb

• „Die Umsetzung war alles andere als einfach. Als Team haben wir viel Gehirnschmalz und Geduld eingebracht, um erste erfolgreiche Versuche im Labor zu fahren.“
Udo Baldau, Chemikant im BIL-Betrieb und Mitarbeiter der ersten Stunde

• „Wir waren sehr ehrgeizig und hoch motiviert. Und sind bis heute stolz, dass wir als Team den Durchbruch geschafft haben.“
Martin Klein, Chemikant im BIL-Betrieb und Mitarbeiter der ersten Stunde


Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.