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Montag - 9. September 2019

Neue Produktreihe Makrolon® DQ für Diffusoren von LED-Leuchten

Höhere Transmission und Lichtausbeute

Kurze Zykluszeiten dank guter Fließfähigkeit / Listung auf UL Yellow Card / Fokusthema auf dem LpS Symposium in Bregenz
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In Diffusoren von LED-Leuchten ermöglichen neue Polycarbonat-Diffusortypen der Reihe Makrolon® DQ eine um bis zu zehn Prozent höhere Lichttransmission bei gleicher Diffusorwirkung.

Bauteile von LED-Beleuchtungselementen (light emitting diodes) – wie etwa Linsen, Diffusoren, Reflektoren oder Kühlkörper – sind ein wichtiges Wachstumsfeld für Polycarbonat. Covestro[http://www.covestro.com/], ein global führender Hersteller dieses transparenten, zähen und wärmestabilen Thermoplasten, stellt auch in diesem Jahr auf dem LpS (LED professional Symposium +Expo) vom 24. bis 26. September in Bregenz aus. Bei dieser Fachveranstaltung stehen LED-Anwendungen in der Beleuchtung im Rampenlicht.

Highlight des Auftritts ist die neue Produktreihe Makrolon® DQ (Diffusion Quality), die für große Diffusoren von LED-Lampen und -Leuchten maßgeschneidert ist. Erste Vertreter der Produktreihe sind Makrolon® DQ5122, DQ5142 and DQ5162. „Die drei Werkstoffe zeigen im Vergleich zu Standard-Diffusortypen des Polycarbonats eine um bis zu zehn Prozent höhere Lichttransmission bei gleicher Diffusorwirkung. Dies eröffnet den Herstellern von LED-Beleuchtungselementen die Möglichkeit, entweder die Helligkeit oder die Lichtausbeute und damit die Energieeffizienz ihrer Leuchten deutlich zu steigern“, erläutert Dr. Fabian Grote, Experte für LED-Anwendungen im Segment Polycarbonates bei Covestro.

Eine LED-Generation überspringen
In der Lichtindustrie gilt die Faustregel, dass sich mit jeder neuen LED-Generation die Lichtausbeute (Lumen pro Watt) um rund fünf Prozent verbessert, aber die Preise für die entsprechenden LEDs zunächst meist um etwa 20 Prozent höher liegen. „Unsere neue Produktreihe bietet die Chance, in puncto Lichtausbeute eine LED-Generation zu überspringen, ohne dass sich das wie bisher in deutlich höheren LED-Preisen niederschlägt“, so Grote weiter. Gleichzeitig zeichnet sich die neue Produktreihe durch eine exzellente Verarbeitbarkeit aus. So sind die drei Konstruktionswerkstoffe so leichtfließend oder noch leichtfließender als die für Diffusoren entwickelten Typen Makrolon® 2207 und 2407. Daraus resultieren kurze Zykluszeiten. Außerdem können komplexe Bauteilgeometrien problemlos spritzgegossen werden. Ihre Eignung für die Serienfertigung haben die neuen Compounds bereits bewiesen: So führte der Austausch von Makrolon® 2207 gegen Makrolon® DQ5122 bei der Herstellung eines Diffusors für eine LED-Leuchte zu einer um sechs Prozent höheren Lichtausbeute bei vergleichbarer wirtschaftlicher Verarbeitung.

Maßgeschneidert für drei Halbwertswinkel
Auskunft über die Stärke der Diffusion eines Materials gibt der Halbwertswinkel (DIN 58161). Er entspricht dem Lichtausfallwinkel, bei dem die Lichthelligkeit auf die Hälfte der Leuchtintensität des geradeaus vom Prüfkörper durchgelassenen Lichts abgefallen ist. Je größer der Halbwertswinkel, desto stärker die Lichtdiffusion. Makrolon® DQ5122, DQ5142 and DQ5162 sind für Halbwertswinkel von rund 19°, 43° bzw. 56° optimiert. „Mit diesen drei Winkeln tragen wir typischen Anforderungen an LED-Leuchten Rechnung“, erläutert Grote.

Alle drei neuen Materialien haben mit ihren mechanischen, rheologischen, thermischen und brandtechnischen Kennwerten eine Yellow-Card-Klassifikation beim US-Prüfinstitut Underwriters Laboratories Inc. (UL). Potenzielle Anwendungen sind unter anderem Decken- und sogenannte Tri-proof- oder Wannenleuchten, die zugleich wasser- und staubdicht sowie schlagzäh und korrosionsfest sein müssen. Großes Einsatzpotenzial besteht zum Beispiel bei Lampen, die eine hohe Stabilität gegen Vandalismus mitbringen und dabei IK-Stoßfestigkeitsgrade von über 6 zeigen müssen.

Neue hochtransparente Polycarbonate
Ein weiterer Themenschwerpunkt von Covestro auf dem LpS sind die neuen UV-stabilisierten und hochtransparenten Polycarbonate Makrolon® LED5102, LED5202 und LED5302. Dank ihrer hohen Transmissionsgrade von 90 Prozent und ihrer dauerhaft guten Wärme- und Lichtbeständigkeiten sind sie sehr gut zur Fertigung von Linsen und Optiken geeignet. Grote: „Die drei Materialien weisen bei ansonsten vergleichbaren Eigenschaften Unterschiede in ihrem Fließverhalten auf, um dem Konstrukteur und Verarbeiter mehr Spielraum bei der mechanischen Auslegung des avisierten Bauteils zu geben.“

Die LpS findet vom 24. bis 26. September 2019 im Festspielhaus Bregenz statt. Covestro stellt dort am Stand Nummer B219-21 aus.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.