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Dienstag - 19. Februar 2019

Einsatz beim anspruchsvollsten Solarrennen der Welt

Klebstoffe im Härtetest

Kooperation von Team Sonnenwagen, Covestro und Sika
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Für die Konstruktion des schnellen und leichtgewichtigen Sonnenwagen setzt das Studententeam aus Aachen Kunststoffe, Composites und Metalle ein. Die beste Methode, um diese verschiedenen Werkstoffe dauerhaft miteinander zu verbinden, ist die Verklebung.

Mit einem selbst konstruierten solarbetriebenen Elektroauto will ein Studententeam der RWTH Aachen University und der FH Aachen am wohl härtesten Solarautorennen der Welt teilnehmen: der Bridgestone World Solar Challenge 2019. Nach der erfolgreichen Premiere beim vorigen Rennen stellt sich das Team Sonnenwagen nun zum zweiten Mal der Herausforderung, die gut 3.000 Kilometer lange Strecke in Australien ohne einen Tropfen Treibstoff als Schnellste zu bewältigen.

Covestro teilt die Begeisterung der Studenten und unterstützt das Projekt mit verschiedenen Werkstoffen, technischem Service sowie als Hauptsponsor. Damit wollen die Partner zeigen, dass Konzepte für die Zukunft der Mobilität – unter Aspekten wie leichtgewichtiger Konstruktion, Elektromobilität und Photovoltaik – bereits heute möglich sind. Covestro präsentiert den Sonnenwagen des ersten Rennens in seiner „City of Sustainnovation“ auf der European Coatings Show 2019 vom 19. bis 21. März, Standnummer 528 in Halle 4A der NürnbergMesse.

Kleben ist die beste Lösung
Wer als Schnellster über die Zielgerade in Adelaide fahren will, braucht ein möglichst schnelles und deshalb leichtgewichtiges Fahrzeug. Für die Konstruktion werden verschiedene Materialien eingesetzt – hochwertige Kunststoffe ebenso wie Verbundwerkstoffe und Metalle. Die beste Methode, um verschiedene Substrate dauerhaft miteinander zu verbinden, ist die Verklebung; sie ist auch eine Schlüsseltechnologie in der Automobilindustrie.

Wenn Teile eines Solarautos von Hand gefügt werden, bringt dies jedoch einige Herausforderungen mit sich. Dazu gehört zum Beispiel die Vorbereitung der Oberflächen sowie die Klebstoffhaftung auf verschiedenen Substraten. Vor allem aber kommt es auf eine dauerhaft hohe Qualität der Klebeverbindung an, wenn der Klebstoff getrocknet ist. Denn auf seiner Fahrt durch das australische Outback ist der Sonnenwagen extremen Bedingungen ausgesetzt: hohe Temperaturen, große Trockenheit, aber auch dauerhafte und zum Teil starke Vibrationen stellen den Klebstoff auf eine harte Probe.

Der Klebstoff ist die Härte
Für sein neues Solarauto setzt das Sonnenwagen Team auf zweikomponentige Polyurethan-Klebstoffe der Sika Automotive, die auf Polyurethan-Rohstoffen der Sortimente Desmodur® und Desmophen® von Covestro basieren. Die Produkte aus dem SikaForce® Sortiment zeichnen sich durch herausragende mechanische Festigkeit und Dehnbarkeit aus. Sie sind sehr gut geeignet für die Verklebung komplexer Teile, zum Beispiel aus carbonfaser-verstärkten Kunststoffen, und wie geschaffen für solche ultra-leichtgewichtigen Konstruktionen mit hoher Festigkeit.

„Dank dieser Klebstoffe konnten wir unseren diesjährigen Sonnenwagen in der gewünschten Form bauen“, sagt Severin Kobus, 2. Vorsitzender des Teams Sonnenwagen Aachen. „Um alle Anforderungen von Konstruktion, Bauteilen und Substraten zu erfüllen, haben wir verschiedene Klebstoffe eingesetzt – von flexibel bis hoch elastisch.“

Pascal Obringer, globaler Leiter des Produktmanagements bei Sika Automotive, ergänzt: „Polyurethan-Klebstoffe passen perfekt zu den innovativen Konzepten für künftige Mobilität. Das Sonnenwagen-Projekt zeigt auf ideale Weise, welche Rolle unsere Klebstoffe in der Zukunft spielen können.“

Das Rennen ist die Härte
Die Bridgestone World Solar Challenge gilt als das härteste Solarrennen auf dem Globus und findet alle zwei Jahre in Australien statt. Teams aus aller Welt treten mit selbstgebauten Fahrzeugen an, um die mehr als 3.000 Kilometer lange Strecke von Darwin nach Adelaide als Schnellste zu überwinden – angetrieben nur von Sonnenenergie.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2017 rund 16.200 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.