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Dienstag - 22. Oktober 2019

NRW-Standortleiterin für einen Tag

Krefelderin Yolanda gibt die Richtung vor

Yolanda Raffay gewinnt Wettbewerb „Meine Position ist spitze!“ / Die 16-Jährige übernahm für einen Tag den Job von NRW-Standortleiter Dr. Daniel Koch / Auf die Schülerin warteten viele spannende Aufgaben
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Los geht’s am Montagmorgen im wöchentlichen Management-Meeting: Yolanda führt die Kollegen mithilfe von NRW-Standortleiter Daniel Koch durch die Besprechung.

Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Yolanda Raffay durfte als Gewinnerin des Schülerwettbewerbs „Meine Position ist spitze“ am Montag die drei NRW-Standorte von Covestro leiten. Dr. Daniel Koch räumte seinen Chef-Sessel für einen Tag und stellte der Krefelderin am Ende ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.

Mut, Kreativität und eine schnelle Auffassungsgabe – Yolanda Raffay bringt alles mit, was eine gute Führungskraft heute braucht. Die 16-Jährige durfte im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Meine Position ist spitze“ der Brancheninitiative ChemCologne am 21. Oktober einen Tag lang die Leitung der drei Covestro-Standorte in NRW übernehmen. Eine Aufgabe mit viel Verantwortung. Doch die scheut die chemiebegeisterte Gymnasiastin nicht. Ganz im Gegenteil: Die „Vertreterin“ von Daniel Koch strotzte vor Tatendrang und ließ sich auch von einem vollen Terminkalender nicht aus der Ruhe bringen.

Besuch in der TDI-Anlage

Der führte Yolanda zunächst nach Dormagen. Nach einem Austausch mit dem NRW-Management bei Covestro und dem Bearbeiten von Rechnungen und Bestellungen ging es raus ins Werk. Genauer gesagt zu einem Sicherheitsrundgang in die TDI-Anlage. Hier wird der Rohstoff erzeugt, aus dem später unter anderem Polyurethan-Weichschäume hergestellt werden. 300.000 Tonnen TDI pro Jahr kann Covestro am Standort in Dormagen produzieren. Die Menge einer Tagesproduktion reicht problemlos aus, um 200.000 Matratzen herzustellen. „Dank unserer hochmodernen Technologien und Verfahren können wir hier den wichtigen Rohstoff für Weichschäume besonders ressourcenschonend produzieren“, erklärte Koch.

Nächster Stopp: K 2019

Danach ging es für die junge Krefelderin auf die K 2019. Die größte Kunststoffmesse der Welt ist für Covestro einer der bedeutendsten Termine in diesem Jahr und für die Standortleitung NRW die Möglichkeit, mit Kunden sowie Nachbarn aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Kontakt zu kommen. Zum Glück hatte Yolanda ausreichend viel Zeit mit im Gepäck, um den unternehmenseigenen Messestand genauer unter die Lupe zu nehmen und zu sehen, in welchen innovativen Produkten Covestro im Allgemeinen und im Speziellen mit seinen Rohstoffen aus NRW vertreten ist.

Zum Beispiel in „Schuhen wie aus einem Guss“: Covestro zeigt auf der Messe unter anderem einen Schuh, der nur aus einer Materialsorte besteht – aus thermoplastischem Polyurethan (TPU). Das verbessert die Recycling-Möglichkeiten im Vergleich zu konventionellen Schuhen erheblich. Die Rohstoff-Grundlage für die Sneaker wird übrigens in Dormagen gelegt. Dort steht eine Covestro-Pilotanlage für CO2-basierte Rohstoffe.

Ein weiteres Messe-Highlight für Yolanda: Das Lifestyle-Auto der Zukunft. Covestro stellt auf der K 2019 ein umfassendes Innenraumkonzept für künftige Mobilität vor, in dem der Innenraum gleichermaßen Wohn- und Arbeitsraum sein kann. Hightech-Rohstoffe von Covestro eröffnen dabei ganz neue Designspielräume. Zum Beispiel bei der Entwicklung innovativer Infotainmentsysteme oder Sitzkonzepte. Die benötigten Polycarbonat-Rohstoffe werden dabei unter anderem am Standort in Krefeld-Uerdingen produziert. Im sogenannten Life Cycle Wheel informierte sich Yolanda darüber, wie sich Covestro für das Thema Kreislaufwirtschaft engagiert. Ein Ansatz, den Covestro über die gesamte Prozesslette künftig weiter konsequent vorantreiben will.

Yolanda machte sich diesen Service gleich zu Nutze. „Ich habe wirklich viel über die Wiederverwertung von Rohstoffen gelernt. Es ist toll, wie sehr sich Covestro für eine nachhaltigere Welt einsetzt. Schließlich müssen wir alle anpacken, damit noch viele Generationen auf unserem Planeten leben können.“

Austausch mit dem Betriebsrat

Nach der K 2019 ging es zurück nach Dormagen. Dort wartete bereits der Betriebsratsvorsitzende Uwe Kuckertz auf Yolanda. Kuckertz ist seit 2004 im Betriebsrat tätig und vertritt seit 2016 die Interessen der Arbeitnehmer am Covestro-Standort in Dormagen. In dem einstündigen Gespräch wurden mit Yolanda verschiedene Themen besprochen. Die Agenda: Die Mitarbeiter fit für die Herausforderungen der Zukunft machen. Vor allem durch ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot.

Positives Fazit der jungen Führungskraft

Am Ende des Tages gab es dann ein Lob von Koch. „Yolanda hat ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Sie ist aufmerksam und offen für Neues. Gleichzeitig verfügt sie über eine gesunde Portion Selbstvertrauen. Ich würde mich freuen, Yolanda nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung wieder bei Covestro begrüßen zu dürfen.“ Und Yolanda? Die Krefelderin wollte ihren neuen Job am liebsten gleich weiter machen. „Ich hatte sehr viel Spaß daran, als NRW-Standortleiterin für Covestro unterwegs zu sein. Es ist beeindruckend, um wie viele Dinge sich Herr Koch täglich kümmern muss. Er hat wirklich alle Hände voll zu tun. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei. Wenn es nach mir ginge, würde ich morgen wieder bei Covestro auf der Matte stehen“, sagte Yolanda. Zunächst muss sie sich jetzt allerdings um ihren Schulabschluss kümmern. Danach steht einem Comeback bei Covestro aber nichts mehr im Wege.


Zitate

• „Ich habe wirklich viel über die Wiederverwertung von Rohstoffen gelernt. Es ist toll, wie sehr sich Covestro für eine nachhaltigere Welt einsetzt. Schließlich müssen wir alle anpacken, damit noch viele Generationen auf unserem Planeten leben können.“

„Ich hatte sehr viel Spaß als NRW-Standortleiterin für Covestro unterwegs zu sein. Es ist beeindruckend, um wie viele Dinge sich Herr Koch täglich kümmern muss. Er hat wirklich alle Hände voll zu tun. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei. Wenn es nach mir ginge, würde ich morgen wieder bei Covestro auf der Matte stehen.“

Yolanda Raffay, Gewinnerin des Schülerwettbewerbs „Meine Position ist spitze“

• „Dank unserer hochmodernen Technologien und Verfahren können wir hier [Anm. in Dormagen] den wichtigen Rohstoff für Weichschäume besonders ressourcenschonend produzieren.“

„Yolanda hat ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Sie ist aufmerksam und jederzeit offen für Neues. Gleichzeitig verfügt sie aber auch über eine gesunde Portion Selbstvertrauen. Ich würde mich freuen, Yolanda nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung wieder bei Covestro begrüßen zu dürfen.“

Dr. Daniel Koch, Leiter NRW-Standorte, Covestro


Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).


Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.